Es tut sich was in Holm

Es tut sich was in Holm

Manchmal muss man die Perspektive ändern, um einen besseren Blick auf die Dinge zu erhalten.

Als wir im Januar 2018 mit den Baumaßnahmen begannen, war einem das Ausmaß nicht so recht bewusst.

Nun ist der alte Platz fast komplett weg! Die Bäume mussten der neuen Spielfläche weichen. Dugouts, Wege, Zäune, Container, Unterstände, Flutlicht …alles weg.

Wir freuen uns darauf endlich wieder aufzubauen und nicht nur abzureißen!

ZEITSPRUNG:

Dezember 2019, Nikolaus, wir sind erheblich weiter-gekommen, haben nie die Hoffnung verloren und stets gesunden Humor bewahrt. 

Der Platz nimmt Gestalt an und mit jedem Bau-Fortschritt, der derzeit noch auf Bodenarbeiten begrenzt ist, wird ein Stück Glück in unsere Herzen gepflanzt.

Die unteren Aufnahmen zeigen Stationen der Verwandlung und abschließend den aktuellen Zustand. Wir halten sie/euch weiter auf dem Laufenden und wünschen derweil frohe, gesegnete Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2020.

News von der Baustelle

News von der Baustelle

Der riesige Berg Muttererde ist weg. Dafür gibt es noch ein paar kleinere Haufen. Das Outfield ist planiert und das Infield zeichnet sich ab. Der neue Tribünenwall ist angelegt. Das Wetter heute ist ziemlich neblig und ungemütlich. Doch die Arbeiter hält das nicht auf. Chapeau.

News von der Baustelle

News von der Baustelle

Langsam kann man die Form des Feldes erkennen. Das Outfield ist planiert und auch das Infield zeichnet sich langsam ab.

Auch das Material für den Warning Track und so einige Kantsteine liegen bereit, um verbaut zu werden.

Die Hoffnung bleibt, dass Petrus uns noch nicht allzu bald noch kältere Temperaturen liefert.

Eigenleistung – es geht weiter

Eigenleistung – es geht weiter

Der Traum lebt!

Endlich kam wieder Bewegung in den Platzbau!

Trotz des Frust der letzten beiden „verlorenen“ Jahre ist der Traum noch am Leben und die die Abteilung intakt!

Die Verzögerung der Baugenehmigung verzögete nicht nur die Fertigstellung, sondern verteuerte das gesamte Projekt signifikant. Die Baubranche boomt und entsprechent verteuert sich alles rasant!

Dennoch gelang es der Abteilung die Finanzierungslücke zu schließen, ohne dem Hauptverein neue Kosten aufzubürden. Durch Beantragung neuer Fördermittel, Spenden, Darlehen aus eigenen Reihen und einer Beitragserhöhung kommen die benötigten Mittel zusammen.

Ein weiterer Faktor um das Budget zu reduzieren sind die Eigenleistungen. Man legt selber Hand an und hilft mit der eigenen Muskelkraft. So ein Arbeitseinsatz stand nun wieder an. Da die Baustelle sehr lange brach lag, hat die heimische Flora sich Teile zurück erobert. Die Entsorgung der Biomasse durch ein Bauunternehmen wäre aufwendig und teuer. Also machen es die Soft- und Baseballer eben selber!

Als das Platzbau-Team also zur Eigenleistung aufrief, ließ die Abteilung sich nicht Lumpen. Über 20 Leute nutzen den hoffentlich nicht letzten lauen Sommerabend und zupfte was das Zeug hielt. Berge von Unkraut wurden so entfernt, die eingesparten Kosten schonen das Budget.

Ein Dank an alle Helferinnen und Helfer! Der Traum lebt!

Kein Kunstrasen in Holm

Kein Kunstrasen in Holm

Am 13. August 2019, 19:30 Uhr findet im Sportlerhaus des TSV Holm eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Zustimmung der Mitglieder für die Zwischenfinanzierung von Zuschüssen seitens des Kreissportverbandes und des Landessportverbandes.

Im Vorwege und zur Ankündigung dieser Versammlung erschien am 03. August im Wedel-Schulauer Tageblatt ein Artikel, in dem über einen Kunstrasenplatz berichtet wurde.

Wir möchten, da uns von vielen Seiten zu Ohren gekommen ist, dass hier im Dorf sehr viel darüber diskutiert wird, schon im Vorwege der Versammlung klarstellen, dass es keinen Kunstrasenplatz geben wird.

Schon in der Vorplanung vor rund 5 Jahren haben wir, das Projektteam, uns mit dem Thema Kunstrasen und Naturrasen befasst und schnell festgestellt, dass neben den Vorteilen eines Kunstrasenplatz auch viele Nachteile entstehen. Nebenkosten, Folgekosten, Arbeitsaufwand sind hier nur drei Stichworte, die schnell dazu geführt haben, dass wir hiervon Abstand genommen haben. Aber auch die besondere Lage unserer Sportanlage zum Naturschutzgebiet „Holmer Sandberge“ hat uns von Anfang an zu Gegnern von Kunstrasen werden lassen. Des Weiteren ist der TSV Holm mit zwei ligatauglichen Fußballplätzen sowie einer Kleinfeld-Trainingsfläche sowie demnächst hoffentlich mit einem neuen Sportfläche von rund 9.000 qm bestens ausgestattet, um den nutzenden Außensportarten ihren Sport zu ermöglichen.

Die aktuelle Berichterstattung über Kunstrasenplätze, die die Nachhaltigkeit durch das Mikroplastik in Form des zum Teil verwendeten Granulats in Frage stellt, bekräftigt uns in dieser bereits in der frühen Planung getroffenen Entscheidung.

Ein weiterer Aspekt, der für uns eine Rolle spielt, ist der, dass wir zwar verstehen, dass jede Sportlerin und jeder Sportler auf dem perfekten Rasen spielen möchte, aber wir finden, dass das auch den Sport kaputt macht. Gehört nicht irgendwie die Rasenkante, die Kuhle vom im Baseball letzten Slide, im Fußball von der letzten Grätsche, zum Sport dazu. Das Verspringen des Balles erschafft eine völlig neue Situation, über die wir uns in allen Sportarten als Zuschauer ärgern, aber sie bietet auch die Spannung darauf, dass daraus etwas Unvorhergesehenes entsteht und das ist doch genau das, was wir in unseren Sportarten sehen wollen: Situationswechsel, unvorhergesehene Ereignisse, Diskussionen über den Rasen,… all das macht die Spannung und den Spaß unserer Sportarten aus.

Wir möchten in einem Dorf, wie Holm, dass unsere Sportlerinnen und Sportler in der Natur auf Naturrasen spielen und nicht auf Plastikfasern oder Hybridrasen, welcher zwar auch mittlerweile mit Naturmaterialien, wie Sand oder Kork aufgefüllt werden kann, aber dennoch immer zum Teil unnatürlich bleibt.

Daher von uns als Fazit: Ein klares NEIN zu Kunstrasen in Holm!

Für die Abteilung Baseball und Softball

André Schriever Anette Wille

(Abteilungsleiter) (Stv. Abteilungsleiterin)