Es lässt sich nicht genau auf einen einzelnen Tag festlegen wann diese Geschichte begann, aber es war so ziemlich genau an dem Wochenende, an dem die Holm Westend 69’ers ihr 25-jähriges Bestehen mit einem gigantischen Pfingstturnier zelebrieren wollten. Der unerfahrene Leser muss wissen, dass es schon fast immer Pfingstturniere bei den Holmer Baseballern mit weit zugereisten Gästen gab und diese dann ausgiebig feierten und ihrer Leidenschaft das ganze Wochenende widmeten. Nur in diesem Jahr sollte sich für eine kleine Gruppe das Leben grundlegend ändern.

Auf jedem Pfingstturnier fanden auch schon fast immer Spiele zwischen der Schülermannschaft und deren Eltern statt. Wie sich der aufmerksame Leser vorstellen kann, war dies mehr ein Spaß für alle Beteiligten und der Sieger des Spieles stand eigentlich durch die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit im Verein  schon immer fest, doch entstanden durch einen natürlich vorgegebenen Ehrgeiz, nein – keine Dramen … Mannschaften! Wir wollten die „Schmach“ des Pfingstturnieres wieder wettmachen. Am Bierwagen wurde entschieden, sich jeden Freitag zur gleichen Uhrzeit zu treffen, wenn unsere Kinder unter fachmännischer Anleitung trainierten. Wer da ist, ist da und wer einmal keine Zeit hat, eben nicht. Und so funktionierte es den ganzen Sommer über, dass wir auf den Tag hin trainierten und wir überlegten was für einen Namen wir uns geben. Aber dazu später.

Der Tag der Wiedergutmachung sollte Freitag der 13. Oktober sein. Die Wettervorhersage ließ uns hoffen, da die ganze Woche Regen gemeldet war. Im Anschluss an das Spiel wollten wir dann unseren Saisonabschluss feiern. Dementsprechend wurde sich um die Verpflegung und deren, durch den Zustand bedingten Zubereitung fast schon professionell, gekümmert.

Endlich war es soweit, wir trafen uns auf dem Ballpark, zu einem historischen Spiel. Mit einer phantastischen Beteiligung seitens der Schüler wurde fast genauso gespielt, wie zum Pfingstturner – alle Schüler, 26 an der Zahl, standen gemeinsam auf dem Feld, was bei einigen Erwachsenen auf anfängliches Unverständnis stieß, sich dann aber schnell legte. Die Eltern durften immerhin auch mit einem zusätzlichen Outfielder spielen. Dem Autor sei es nachzusehen, dass nicht alle Namen der Schüler und Jugendlichen genannt werden können.

Wir, die Eltern, waren die Gastmannschaft und spielten somit die Offence. Im ersten Innning standen so wie folgt gemäß des folgenden Line-ups am Schlag:

  1. Yelitze Pena Friedrich (1B)
  2. Barbara Wolf (2B)
  3. Olaf Grage (SS)
  4. Frank Simon (3B)
  5. Norbert Kleinert
  6. Andrea Steckmest
  7. Heike Gilb
  8. Elke Simon
  9. Steffi Kittler
  10. Thorsten Kittler
  11. Kai Steckmest (C)
  12. Stefan Heim (Coach)

In der Defence wurde im Outfield von Inning zu Inning gewechselt. Dies hatte keine spieltaktischen Gründe als vielmehr den Hintergrund, jeden einmal zeigen zu lassen, was man seit dem Beginn ‚unserer‘ Saison gelernt hatte.

Im 2nd Inning tauschten 1B Yeli und C Kai Steckmest die Positionen im Infield. Das Outfiled tauschte, wie bereits beschrieben, selbstständig.

Das 3rd Inning wurde für uns wieder etwas aufregender da wir von einem Stammspieler der H1 – Benni Köhler, einem Springer H1/H2 – Marvin Kilic und unserem Coach, Stammspieler H2 schlagkräftige Unterstützung in der Offence. Stefan Schlug den Ball weitgenug ins Left Outfield, dass er bis auf 2nd Base vorrücken konnte. Benni sorgte dann dafür, dass Stefan unseren ersten Run machte. Leider wurde Benni dabei auf der 2nd Base getagt. Als dritter Batter bewies Marvin dann seine Klasse und schaffte es bis auf die 3rd Base. Dann kam Olaf, er schaffte es auf die 2nd Base und erreichte, dass Marvin unseren 2. Run machte. Batter Nr. 5. war dann Frank, der bis auf 2nd Base kam und somit Olaf den 3. Run für uns ermöglichte. Nach dem 4th Inning war dann Ball-Game:

W69’ers:           5            5            0            3

Guest:                 0            0            3            0

Es wurden Baseballs gepitched, was wir selbstverständlich nicht trainierten. Dies soll keine Entschuldigung für den Ausgang des Spieles sein, hilft aber…

Bei Gegrilltem, Salaten und ein paar Drinks ließen wir dann die Saison bei einem wundervoll milden Spätsommerabend ausklingen.

Ich möchte uns, die Slow-Hands Reloaded, nur insoweit vorstellen, als dass wir die kleine Gruppe sind, die nach mehreren Jahren Ruhe diese überwiegend Eltern-Mannschaft diese Story wieder zum Leben erweckt haben und, ja, wir sind auch diese kleine Gruppe, für die sich das Leben dahin gehend grundlegend verändert hat, dass man ein Teil einer großen Gemeinschaft geworden ist.

Wie es aber im Einzelnen zu den sogenannten Westend 69’ers Slow-Hand kam, kann auf der Internetseite nach gelesen werden.

Spezieller Dank soll hier für dieses Spiel auch noch an

  1. Umpire Arne Brink
  2. Pitcher Matthias Kruse

und unsere Cheerleader

  1. Martina Ringel
  2. Katharina Schneidereit

gerichtet werden.

 

Generell, müssen noch dringend Dankesworte an die Coaches und Co-Coaches für die Freizeit, die diese mit den Kindern verbringen gerichtet werden.

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