Schenefeld im Baseballfieber – die 69ers mittendrin!

Schenefeld im Baseballfieber – die 69ers mittendrin!

Schenefeld im Baseballfieber – die 69ers mittendrin!

Ja ihr lest richtig, die Sommerferien begannen für viele Kinder und Jugendliche gleich mit einem ersten großen Baseball-Highlight im Nachwuchs Bereich.

Gemeinsam mit über 25 Coaches aus Texas, U.S.A. trainierten in dem von der Josua Gemeinde in Schenefeld ausgerichteten Baseballcamp mehr als 100 Schüler in der Altersgruppe von 8 bis 12 Jahren und über 40 Jugendliche bis 18 Jahre über eine Woche intensiv Baseball. Sprachlich und technisch wurden sie vor Ort durch sogenannte Team Buddies aus der Gemeinde selbst sowie einigen tatkräftigen 69ers und dem Hamburger Baseball Verband unterstützt.

Im Vordergrund des Camps standen christliche Werte wie die Entwicklung von Teamgeist, Respekt, Zusammenhalt und natürlich viel Spaß und Motivation. In diesem Jahr zeigten die 69ers Schüler in der Vormittags- Altersgruppe bis 12 Jahre mit gleich neun Schülerinnen und Schüler eine starke Präsenz im Camp. Bei überwiegend gutem Baseball Wetter wurden unsere Nachwuchstalente bestehend aus Joshi, Luis, Mia, Nuka, Reena, Simon G., Simon H., Tim und Zoe in die verschiedenen Teams unter Leitung der Texaner gemeinsam mit vielen Baseball-Neulingen und einigen Hamburg Knights aufgeteilt.

Schon am ersten Tag hieß es gleich nach einigen Trainingseinheiten „play ball“. Dabei konnten viele unserer Schützlinge ihr bereits erlerntes Baseballwissen mit Unterstützung der Texaner im Spiel anwenden und auch an die zahlreichen Neulinge weitergeben. Neben starken Hits und einigen Paradeleistungen einiger 69ers in der Defensive gab es auch erwähnenswerte Kuriositäten. Hervorzuheben ist hier u.a. ein von Zoe (Mannschaft der A´s) schön getroffener Ball, der sogleich von Bruder Simon (Mannschaft der Pirates) in der Luft gefangen wurde und damit zu einem „Out“ führte. Auch Reena versuchte vergeblich ihren Bruder am Home plate zu stoppen.

Schlussendlich konnten sich im Rahmen eines Turniers bei den Schülern die Diamondbacks gegen die A`s knapp mit 9:8 walk-off durchsetzen. Simon Grage erhielt zudem den “Fair Play Preis“ für sein vorbildliches Verhalten während der gesamten Camp Woche.

Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Mannschaften!

Neben der Teilnahme unserer Schüler sind noch einige weitere Aspekte hervorzuheben: Vier unserer talentierten Jugendlichen nahmen nachmittags aktiv am Campgeschehen teil und konnten ihr erlerntes Wissen erfolgreich einsetzen: Hagen, Joel, Nils und Samuel. Klasse gemacht, weiter so!

Großen Anklang fand auch das von der Josua Gemeinde gut durchorganisierte allabendliche Rahmenprogramm, welches neben der Vermittlung christlicher Werte auch durch ein Freundschaftsspiel der Texaner gegen eine Auswahl der 69ers mit knappem Sieg für die Gäste sowie einem entspannten BBQ – und Spieleabend geprägt wurde.

Epilog

Ein spezieller Dank für dieses Sommercamp geht an alle beteiligten Texaner, die eine weite Reise extra für dieses Event hinter sich gebracht haben. Des Weiteren danken die 69ers auch Pastor Timo Plutschinski und seiner Gemeinde für die tolle Organisation und das Rahmenprogramm. „Last but not least“ danken wir der Stadt Schenefeld für die Unterstützung bei der Planung und Durchführung.

Das Event fand großen Anklang, und bereits jetzt freuen sich die 69ers auf die erste Sommer-Ferienwoche im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: „Yee-haw– play ball with our friends from Texas!“.

Showdown beim Schüler – Hallenturnier in Hamburg-Hoheluft

Showdown beim Schüler – Hallenturnier in Hamburg-Hoheluft

Am Sonntag, den 3. Februar hatten unsere 69ers Schüler ihre erste Feuertaufe in diesem Jahr. Eigens dazu eingeladen hatten die Hamburg Stealers  in der Sporthalle des Gymnasiums an der Christian-Förster Strasse in Hamburg Hoheluft. Neben unseren 69ers Schülern beteiligten sich die neu formierten Schüler der Elmshorn Alligators sowie gleich zwei Schülermannschaften der Hamburg Stealers an dem Event.

Der Gastgeber gab den Turniermodus vor: Jede Mannschaft musste bei einer Spiellänge von ca. 45 Minuten pro Spiel gegen jede Andere einmal antreten. Dabei warf jeder Pitcher ausschließlich für seine eigene Mannschaft entweder im Fastpitch-Stil oder als Toss.

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Saisonabschluss Kinder und Eltern: Diesmal anders …

Saisonabschluss Kinder und Eltern: Diesmal anders …

Die Idee war eigentlich ganz einfach: Wie mittlerweile schon feste Tradition treffen sich im Herbst Schüler, Jugend und Eltern der 69ers zum klassischen Saisonabschluss. Nur in diesem Jahr gab es eine kleine aber feine Änderung: Auf Einladung der 69ers gesellten sich Schüler und Eltern der Hamburg Knights zu diesem Event. Zunächst ging man, ausgehend von der Anzahl an Anmeldungen, von der klassischen Begegnung Kinder gegen Eltern aus, diesmal mit einigen Knights bei beiden Mannschaften. Doch nach Sichtung der phantastisch hohen Teilnehmerzahl beider Baseball Vereine kam man spontan zu dem Schluss gleich ein ganzes Turnier mit Grillevent daraus zu machen. So stellten die Schüler der Westend 69ers sowie der Knights jeweils eine Mannschaft mit Trainern. Die Eltern traten in gemischter Formation mit gleich zwei Mannschaften an. Dabei war es unerheblich ob Anfänger mit erfahrenen Hasen oder Knights mit 69ers zusammenspielten. (mehr …)

69’ers H2 vs. Hamburg Stealers III (Spielbericht vom 21.05.2017)

Epische Aufholjagd in 2 Akten (ein Bericht von Stephan Heim)

Prolog

Dieser Spieltag wird dem ein oder anderen sicherlich noch in guter Erinnerung bleiben. Die Landesliga 69ers II empfingen die Stealers III bei idealem Baseball Wetter in Holm mit Temperaturen um die 23 Grad und ein paar Wolken.  Der Gegensatz von Sonne und Wolken sollte auch diesen legendären Spieltag prägen:

Akt 1:

Die Coaches Björn Hoppe und Thorsten Müller entschieden sich für die bewährte Pitcher – Catcher Kombination Jesse Nowack und Tobi Ohl.  Karsten Schrader und Thilo Heydemüller spielten auf 1st bzw. 2nd Base. Marvin Kilic und Freddy Ibs komplettierten das Infield auf Short Stop und 3rd Base. Im Outfield starteten Jan Stöven im Left Field,  Steph Heim im Center Field und Nico Matthießen im Right Field.

Inning 1:

Die Gäste gingen gleich im ersten Inning mit 5 Runs in Führung.  Eine rudimentäre Spielanalyse  deutet weniger auf die Schlagleistung der Gäste hin, als vielmehr auf einige Errors bei der Balleinschätzung in Kombination mit ungenauen Würfen im In- und Outfield. In der anschließenden Offensive der 69ers konnten trotz eines Doubles  durch einen hervorragenden Hit ins Right Field durch Tobi Ohl  zunächst keine Runs erzielt werden.

Inning 2:

Die 69ers nahmen von nun an die Herausforderung „Aufholjagd“ in die eigene Hand. Eine deutlich solidere Leistung im In- und Outfield ließen beim Gegner zunächst keine weiteren Runs zu. In der anschließenden Offensive konnten durch starke Hits von Jesse Nowack, Steph Heim und Tilo Heydemüller gleich drei Runs erzielt werden.

Inning 3 und 4:

Beim Stand von 5:3 für die Gäste schien sich das Spiel etwas zu beruhigen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe um jedes Out und jeden Run. Zwar erzielten die Stealers im 3. Inning einen weiteren Punkt, allerdings wurden diese im Anschluss durch eine starken Wurf von Marvin Kilic hin zu dem solide spielenden 1st Baseman Karsten Schrader jäh ausgebremst. Auch das Outfield der 69ers leistete mit mehreren gefangenen Flyballs einen entsprechenden Beitrag in dieser Phase des Spiels. In der anschließenden Schlagoffensive konnte Freddy Ibs durch einen starken Hit und einigen Steals einen Run für die 69ers erzielen. Beim Stand von 6:4 ging es nun in die beiden folgenden Innings in die entscheidende Phase des ersten Spiels.

Inning 5:

Im fünften Inning lieferte man sich ein spannungsgeladenes Kopf an Kopf Rennen.  Beide Mannschaften konnten trotz beiderseits eingewechselter Pitcher (für die 69ers ging Marvin Kilic auf den Mound) jedoch keine weiteren Runs erzielen.

Inning 6:

Trotz solide spielender 69ers gelang den Stealers ein weiterer Run. Um die Aufholjagd perfekt zu machen waren nun beim Stand von 7:4 für die Gäste die Offensiv – Fähigkeiten der 69ers gefragt. Zwar konnte Jan Stöven mit einem Basehit die Offensive eröffnen und mit Hilfe eines starken Doubles von Marvin Kilic noch punkten. Doch einige Flyouts warfen ihren Schatten auf das nahende Spielende voraus. So endete das erste Spiel zugunsten der Gäste mit knappen 7:5.

Akt 2:

Das zweite Spiel begann mit frischen Wind und teilweise völlig neuer Besetzung.  Coach Thorsten Müller entschied sich Andreas Karl auch AK47 genannt, als Pitcher einzusetzen. Die Catcher Position besetzte Spielercoach Björn Hoppe. Die Routiniers Stefan Kowalski und Thilo Heydemüller spielten auf 1st bzw. 2nd Base.  Marvin Kilic und Toby Ohl komplettierten das Infield auf Short Stop und 3rd Base. Im Outfield spielten Jan Stöven im Left Field,  Steph Heim im Center Field und Toni Schrader im Right Field. Moralisch unterstützt wurde zudem das Team von Max Müller, der das Coaching auf First Base pro aktiv in die Hand nahm.

Inning 1:

Zwar erzielten die Gäste zunächst einen Run.  Doch ein von Toni Schrader solider gefangener Flyball setze die Stealers bereits in der Anfangsphase des Spiels unter Druck. Bereits im ersten Inning konterten die 69er mit gleich 4 erarbeiteten Runs durch Tobi Ohl (Slide auf Home Plate) gefolgt vom „steal“ starken Jan Stöven sowie Marvin Kilic. Den vierten Run erzielte schließlich Stefan Kowalski mit einem weiteren sauber ausgeführten Steal auf Home.

Inning 2:

Teilweise bedingt durch vereinzelte Errors im Infield erzielten die Gäste zunächst 2 weitere Runs. In der anschließenden Offensive der 69ers konnten trotz eines erarbeiteten Walks und Steals durch Toni Schrader zunächst keine weiteren Runs erzielt werden.

Inning 3:

Das 3. Inning wies zwar zwei solide Hits durch DH Freddy Ibs und Steph Heim auf, verlief davon abgesehen weitestgehend unspektakulär.

Inning 4:

Im vierten und letzten Inning lieferte man sich wieder ein spannungsgeladenes Kopf an Kopf Rennen.  Zunächst erarbeiteten sich die Gäste eine kleine Führung von 2 Runs. Doch die 69ers ließen sich nicht zuletzt auch durch die unermüdliche moralische und taktische Unterstützung der beiden Müllers davon nicht beeindrucken. Mit einer Serie von Walks und soliden Hits quer durch die Batting line-up endete das Spiel schließlich mit 11:9 zugunsten der 69ers.

Epilog

Nach anfänglichem Sand im Getriebe der 69ers zeigte dieser Spieltag erneut  die Entschlossenheit  des Teams sich in der Landesliga zu behaupten. Weiter so!

69ers H2 @ HSV-Hanseatics 2 (Spielbericht 18.06.2016)

Spielberichte Westend 69’ers vs. HSV-Hanseatics vom 18.06.2016

Bei idealem Baseballwetter, ein wenig Sonne durchmischt mit Wolken bei ca. 18 Grad kam es zu zwei interessanten sportlichen Begegnungen der dritten Art. Die Westend 69’ers trafen auf dem legendären Bunny Hill in Mümmelmannsberg auf die Hanseatics. Bereits vor Beginn des ersten Spiels stand Coach Björn Hoppe vor einer großen Herausforderung hinsichtlich der Besetzung des Teams. Mit nur 10 Mann im Kader, davon nur zwei routinierte Pitcher (Doc Schrader und Vince von Schaeven) und keinen Heimvorteil sah sich der Coach von Anfang an mit schwierigen Bedingungen konfrontiert.

Spiel 1

Coach Hoppe entschied sich für die bewährte Pitcher/Catcher Kombi Doc Schrader als Werfer und er selbst als Catcher. An 1st Base Altmatador Stefan Zube, gefolgt von Sören Tripke auf 2nd und Florian Braatz auf Short. Das Infield wurde mit Tobi Ohl auf 3rd abgerundet. Im Outfield Vince von Schaeven im LF, Jungmatador Malte Zube im CF und Neuzugang Steph Heim im RF. In der Reserve stand Ferdinand Priemer für alle Fälle für den Einsatz bereit.

Bereits das erste Inning war von einer guten Schlagleistung der Westend 69’ers geprägt. Coach Hoppe erzielte einen soliden Base Hit gefolgt von weiteren Hits von Florian Braatz mit einem gezielten Grounder zwischen 1st und 2nd Base und Tobi Ohl mit einem weiteren herausragenden Base Hit. Stefan Zube schließlich gelang als Clean–up Hitter immerhin ein Sacrifice fly ball, der zum ersten Punkt der Westend 69’ers führte. Mit einem gelungenen Steal von 3rd auf Home gelang Florian Braatz ein weiterer Run bevor die Hanseatics am Schlag waren .Diese präsentierten sich als Schlag- und Stealstarke Mannschaft an diesem Tag. So gelang es dem Gastgeber im ersten Inning gleich 5 Runs zu erzielen. Die dann folgenden Innings waren vor dem Hintergrund einer guten Pitching und Catching Leistung der Kombi Schrader/Hoppe wenig spektakulär. Die relativ solide Schlagleistung im Kader der Westend 69’ers von Hoppe über die Zubes bis hin zu Stephan Heim konnte nicht mit den sportlich aggressiven Steals und Hits der Hanseatics mithalten. So wurde das Spiel im fünften Inning mit 4:15 zu Gunsten der Gastgeber aufgrund der 10 Run Rule für beendet erklärt.

Spiel 2

Coach Hoppe entschied sich für Vince von Schaeven als bewährter Pitcher mit ihm selbst als Catcher. Im Centerfield spielte Ferdinand Priemer während Sören Tripcke das LF besetzte.  Ansonsten blieb es zunächst bei der Besetzung des ersten Spiels.

Das Spiel begann mit einer beispiellosen Offensiv Leistung der 69ers. Coach Hoppe erzielte ein Double. Auch alle übrigen Spieler machten es den Hanseatics extrem schwer mitzuhalten. Bei mehreren Basehits verteilt über die gesamte Batting line-up der 69ers und gelungenen teilweise sehr aggressiven Steals übten die Gäste bereits im zweiten Inning einen sehr starken Druck auf die Gastgeber aus. Am Anfang des zweiten Innings stand es 15:4 für die 69’ers. Das Schicksal der Hanseatics schien besiegelt. Doch Sören Tripke musste leider mit einer Verletzung der Bänder in der Schulter bei einem Run auf 1st Base in Behandlung und schied aus dem Spiel aus.  War dies ein entscheidender Wendepunkt im Spiel? Vielleicht ist es reiner Zufall, fest steht allerdings, dass im Anschluss in der Defensive der 69’ers vieles nicht mehr richtig funktionierte. Auch einige Anpassungen durch Coach Hoppe der Spielpositionen im In- und Outfield konnten keine Wende erzielen.

Insgesamt war das 2. Spiel zwar von einer durchweg guten Offensiv-Leistung im Hitting als auch Stealing der 69’ers geprägt.  Allerdings besiegelten einige kapitale Errors im In- und Outfield sowie mangelnde Pitcher Reserven das Schicksal des Teams an diesem legendären Tag. Auch die Leistungen des In- und Outfields konnten durch einige verpatzte Standard Situationen das Blatt nicht mehr wenden.  Neidlos muss man die Leistung der Hanseatics mit dem dann folgenden spielbeendenden Homerun mit Bases loaded anerkennen. Die Hanseatics siegten in einer sehr fairen Begegnung schließlich mit 18:15.

Es bleibt ein kleines Nachwort.

Gute Besserung für den bis zu seiner Verletzung sehr solide spielenden Sören Tripke und Gratulation zum Sieg der Gastgeber. Wir sehen uns wieder